The Holmes Brothers The Holmes Brothers
Blues, Soul & Gospel from
New York


Das neue Album der Holmes Brothers "Feed My Soul"
- von Joan Osborne 2010 für Alligator Records produziert - erreichte direkt Platz 1 der Billboard Blues Charts!



Sie haben zahlreiche, namhafte Musikpreise erhalten, die Bühne geteilt und Platten aufgenommen mit Bob Dylan, Van Morrison, Bruce Springsteen, Patti Smith, Willie Nelson, Lou Reed, Peter Gabriel und anderen – die Holmes Brothers haben eigentlich alle Höhen einer erfolgreichen Musikerkarriere erlebt.
Aber vor kurzem sahen sie sich mit der harten Realität konfrontiert, als bei Wendell Holmes im Jahr 2008 Krebs diagnostiziert wurde.
Engverbunden auf und abseits der Bühne fanden sie Kraft bei ihren Familien, Freunden und dem Glauben, diesen Rückschlag zu überwinden.
Nach Wendells erfolgreichen Kampf gegen die Krankheit ist die Gruppe voller Energie und Inspiration zurückgekehrt, um ihr bislang intensivstes, ehrlichstes und somit authentischstes Album ihrer langen Karriere aufzunehmen.
"Feed My Soul" ist geprägt von dieser erschütternden Erfahrung und wurde erneut von Joan Osborne produziert, der langjährigen Freundin der Holmes Brothers und selbst erfolgreiche Sängerin mit Platinstatus.
Die Songs handeln von Freundschaft, Treue, Familie, Krankheit, dem Älterwerden, aber auch von Politik, dem aktuellen Zustand der Welt und verlieren dennoch nie den der Gruppe eigenen, typischen Sinn für Humor.
Die Kraft und die starken familiären Wurzeln der Holmes Brothers haben geholfen, die CD "Feed My Soul" überhaupt erst einzuspielen.

Sherman und Wendell sind in Christchurch, Virginia aufgewachsen. Ihre Schul-
lehrer haben das frühe Interesse der beiden Jungs gefördert, die ebenso gerne traditionelle Kirchenchoräle, Lobgesänge und Spitituals hörten wie den Blues von Jimmy Reed, Junior Parker und B.B. King.
Sherman studierte Komposition und Musiktheorie an der Virginia State University.
1959 schmiss er das Studium hin und machte sich auf den Weg nach New York, um dort einen vielversprechenden Job mit einem gewissen Sänger namens Jimmy Jones anzunehmen.
Sein jüngerer Bruder Wendell folgte ihm nach New York, nachdem er seine High School abgeschlossen hatte.
Die beiden Brüder spielten in zahlreichen Bands bis sie 1963 "The Sevilles" gründeten. Die Gruppe überdauerte nur 3 Jahre, begleitete aber oft Musiker wie z.B. The Impressions, John Lee Hooker oder Jerry Butler auf ihren Tourneen und erlangte so eine Fülle an Erfahrung.
1967 trafen Sherman und Wendell Schlagzeuger Popsy Dixon (ebenfalls aus Virginia) bei einem Gig in New York. Dixon stieg für 2 Songs ein bei den Brüdern.
"Nach seinem zweiten Song war Popsy ein Bruder", erinnert sich Wendell.

Seit ihrem Debütalbum auf Rounder Records haben die Holmes Brothers gewissermaßen non-stop gearbeitet. Zu den vier von der Kritik gefeierten Rounder-Alben kam 1992 "Jubilation" für Peter Gabriels Real World-Label, und die Holmes Brothers waren die erste amerikanische Band, die für dieses herausragende World Music Label aufnehmen durfte.
1994 begleiteten sie Van Morrison im Studio bei dem Song "That’s Where It’s At" für das Sampler-Album "Welcome to the Real World" füür das Real World Label. 1996 sah man sie in den Hauptrollen für den Film "Lotto Land", für den sie auch die Filmmusik einspielten.
Nachdem sie 1991 von Alligator Records eine Vertrag erhielten, veröffentlichten die Holmes Brothers das großßartige Album "Speaking in Tongues", das ebenfalls von Joan Osborne produziert wurde und auch die backup vocals beisteuerte.
Mit Hilfe der mit einem Grammy ausgezeichneten Tonmeisterin Trina Shoemaker (für Sheryl Crows "The Globe Sessions") erschufen die Holmes Brothers ein zeitgenössisches Album mit der Kombination von Spirituals und Soul Music.
Die Reaktion darauf war phänomenal. Sie erhielten Einladungen zu landesweiten TV- und Rundfunksendungen wie z.B. zur "Late Show with David Letterman",
"CBS Saturday Early Show", "National Public Radio’s Weekend Edition", "A Prairie Home Companion"
oder "Mountain Stage". Greg Kot von der Chicago Tribune bezeichnete das Album als "ein Geschenk an die Musikwelt".
"Simple Truths" von 2004 fand sogar noch mehr Beachtung: The Holmes Brothers spielten auf dem Konzert "Outlaws an Angels – Willie Nelson & Friends", das von USA Network im Fernsehen übertragen wurde, waren erneut zu Gast in zahl-
reichen TV- und Radio-Shows wie z.B. "Late Night with Conan O’Brien".
Sie erhielten von der Blues Foundation in Memphis den begehrten Blues Music Award als "Band des Jahres 2005".
2007 setzte das Album "State of Grace" den stetigen Aufwärtstrend der Holmes Brothers fort. Sie wurden erneut von Conan O’Brien zu dessen Late Night Show eingeladen, erhielten Portraits und Besprechungen in USA Today, The New York Times, Billboard, Time Out New York, Rolling Stone, The New Yorker und zahl-
reichen weiteren Publikationen. "State of Grace" gewann den Blues Music Award als "Soul Blues Album Of The Year". Rolling Stone bezeichnete es als beein-
druckenden, feurigen Country Soul. Seit der Veröffentlichung dieses Albums stieg die Popularität der Holmes Brothers sowohl bei Fans als auch bei Musikerkollegen stetig an. Sie spielten beim "Carnegie Hall’s Tribute to Bruce Springsteen-Konzert" und teilten die Bühne mit Steve Earle, Patti Smith, The Hold Steady, Josh Ritter und vielen anderen.

Mit ihrem tief im Soul verwurzelten Gesangsstil, ihren begeisternden Vokal-
harmonien und ihrem unübertroffenen musikalischen Potenzial entwickeln sich die Holmes Brothers kontinuierlich weiter.
Das Billboard Magazine schreibt "die Holmes Brothers werden mit jedem Jahr überzeugender und beeindruckender. Ihre musikalische Kraft treibt sie weiter". Der Triumph über Wendells Krebsleiden führte direkt zu "Feed My Soul", wobei die Holmes Brothers einen möglichen karriere-beendenden Schicksalsschlag in das bislang beste Album ihrer langen Bandgeschichte verwandelten.
Die ausdruckstarken Songs und die Energie dieses neuen Albums bescheren ihrer großen Fangemeinde einen reichhaltigen, musikalischen Leckerbissen für die Seele.