Vince Weber
The Boogie Man
Vince Weber (* 1953 in Hamburg), deutscher Blues- und Boogie-Pianist. erhielt mit 10 Jahren den ersten Klavierunterricht. Seine Schwester machte ihn mit Platten von Lightnin‘ Hopkins, Champion Jack Dupree, Taj Mahal und vielen anderen Blues- und Boogie-Größen bekannt.
Mit 16 Jahren spielte er in diversen Hamburger Kneipen im Hafen. So entstand ein zufälliges Treffen mit Otto Waalkes und ein Auftritt Webers in dessen Vorprogramm.
1976 erhält Vince Weber den deutschen Schallplattenpreis für sein Album "The Boogie Man" auf dem Label von Waalkes Rüssel-Räckords. Die LP wurde in teilweise in der legendären Hamburger "Fabrik" aufgenommen, wo er von 1976 14 Jahre an jedem letzten Freitag im Monat auftrat.
1980 wird Vince Weber Redakteur und Moderator beim NDR mit der Sendung "Blues am Dienstag". Er spielte auf Festivals und Clubgigs unter anderem mit Big Joe Williams, Abi Wallenstein, Jay McShann, James Booker, Chuck Berry und Champion Jack Dupree.
Aber lassen wir Vince Weber seine Geschichte doch selbst erzählen:
"Also, 1963 - mit 10 Jahren - der erste Klavierunterricht. Habe leider wenig begriffen, hatte aber zwei Ohren. Dank meiner toleranten und liebevollen Eltern konnte ich Tag und Nacht improvisieren. Drei Jahre später habe ich den Blues erfunden. Meine Schwester zeigte mir Akkorde auf dem Klavier und brachte mir Aufnahmen von Lightnin‘ Hopkins, Champion Jack Dupree, Taj Mahal und vielen anderen Blues- & Boogie-Größen mit.
Die Bluenotes trafen mich mit voller Wucht. Mit 16 strolchte ich durch die Kneipen am Hafen (Zwiebel, Tante Hermine, River-Kassematten, u.s.w.).
Zu der Zeit traf ich Hans-Georg Möller, der mir nun gänzlich die Ohren für Piano-Blues und Boogie öffnete. Die Musik wurde mein Leben.
Ich machte alle Clubs unsicher, in denen ein Klavier rumstand.
In einem dieser Läden traf ich eines Tages Otto Waalkes, der mich als sein Vor-
programm mit in die große weite Welt nahm. Nicht ganz einfach, aber lehrreich!
1976 dann die ersten offiziellen Lorbeeren: Ich wurde staatlich anerkannter Boogiefreak, d.h. ich bekam den deutschen Schallplattenpreis für mein erstes Album "The Boogie Man" - auf Otto‘s Label Rüssel-Räckords.
Teilweise wurde das Album in Hamburg‘s legendärer "Fabrik" aufgenommen, wo ich von nun an 14 Jahre lang (!) jeden letzten Freitag im Monat spielte.
1978 dann das zweite Album "Blues‘n Boogie". Im gleichen Jahr mit Inga Rumpf meine erste "Back to the Roots"-Reise in die USA. Viele gute Leute getroffen und viele Pianos ausprobiert. 1979 dasselbe nochmal, Blues‘n Boogie pur!
1980 dann Album Nr. 3: "Vince The Prince", auf dem ich die vielen Eindrücke dieser Reisen aufgearbeitet habe.
Zwischendurch immer viele Clubgigs und Festivals gemeinsam mit so guten Leuten wie Big Joe Williams, Abi Wallenstein, Jay Mc Shann, James Booker, Chuck Berry und Champion Jack Dupree.
Nebenbei viel Spaß gehabt als Redakteur und Moderator beim NDR mit meiner eigenen Sendung "Blues am Dienstag".
1987 das 4. Album "Boogie On A Blue Song". Ja, sonst immer wieder Blues-Reisen nach Chicago, L.A. und San Francisco.
1991 das Album Nr. 5: "Octoroon" und 1995 von allen meinen Alben die besten Stücke auf 2 CDs "The Best Yet".
2009 dann bei Styx Records das bislang letzte Album mit dem Titel "Delta Echo".
Ich hoffe, Ihr habt viel Spaß mit meiner Musik. Vielleicht sehn wir uns ja mal -
bis denn."