Terrence Ngassa & Dominic Quaye
from Africa - memories of Satchmo
An der Musikhochschule Köln trafen sich der aus Kamerun stammende Trompeter und Sänger
Terrence Ngassa und der aus Ghana stammende Pianist
Dominic Quaye.
Sie entdeckten ihre gemeinsame Liebe zum klassischen Jazz eines Louis Armstrong, Fats Waller und Duke Ellington.
Mit Titeln wie z.B. Mack the Knife, All of Me, Take the A Train, Honeysuckle Rose lassen sie im Duo die Höhepunkte des Jazz wiederaufleben.
Terrence Ngassa ähnelt hierbei im Aussehen, mit seinem High Note Trompeten-
spiel und seinem Gesang in verblüüffender Weise einem jungen Louis Armstrong.
Und bei Dominic Quayes Klavierspiel denkt man an Fats Waller und Art Tatum.
Seit Mitte der 90er Jahre gilt Terrence Ngassa als bester Trompeter Afrikas.
Gefördert durch Manfred Schoof kam er mit einem Auslands-Stipendium an die Musikhochschule Köln und wurde zum Glücksfall für die deutsche und europäische Jazz-Szene.
Zuhause nicht nur im klassischen Jazz, sondern auch im Modern Jazz und im sogenannten Afro Jazz, hat er die Anerkennung und Bewunderung solch etab-
lierter Musiker wie Klaus Doldinger, Jasper van’t Hof, Joe Wulf und Manfred Schoof gefunden.
Dominic William Quaye wurde 1968 in Accra, Ghana geboren und lebte lange Zeit in James Town.
Sein Vater war Pianist, Klavierlehrer und Klavierstimmer - und so erhielt Dominic Quaye bereits mit 4 Jahren Klavierunterricht.
Nur wenige Jahre später trat er in der British Council Hall in seiner Heimatstadt Accra und im G.B.C. Fernsehen auf.
Von 1982 bis 1992 arbeitete er als Pianist in vielen westafrikanischen Clubs und in großen,
renommierten Hotels wie dem Benin Sheraton Hotel (Cotonou), Deux Février Lome (Togo) oder Hotel Ivoire (Elfenbeinküste).
Dominic Quaye gewann den ersten Preis des Concours Diapason de Musique Classique in Abidjan.
Ein klassisches Klavierstudium am Conservatoire National in Nizza schloss sich an, bevor er nach Griechenland ging und Mitglied der Band Ishemable wurde.
1998 gewann er in Athen den Berklee College Award.
In Köln begann er dann sein Jazzstudium bei Richard John Taylor. Er spielte mit Terrence Ngassa ebenso wie mit Mustafa Tettey Addy, Ebenezer Pratt oder Michael Kuttner und trat als Solist und Begleiter in ganz Europa und Japan auf.