






Wollen Sie eine aufregende Reise in eine Stadt unternehmen, die 80 verschiedene Bevölke-
rungsgruppen beheimatet,
in der der Jazz und vor allem der Blues den Rhythmus bestimmen, die Legende eines großen Ganoven Sie verfolgt, die an
einem See liegt mit einer Fläche so groß wie die Schweiz und die nicht nur die höchsten, sondern auch die
schönsten Wolkenkratzer mit der beeindruckendsten Skyline besitzt?
Dann sind Sie in Chicago am richtigen Ort.
Geradezu phantastisch am Lake Michigan gelegen, haben sich dort die berühmtesten Architek-
ten wie Frank Lloyd Wright,
Mies van der Rohe oder Ludwig Jahn verewigt.
Dass sich Al Capone einst dort niedergelassen hat, beweist, dass Ganoven wissen wie es sich gut leben lässt.
Chicago ist die zweitgrößte Stadt der USA und gilt als die amerikanischste aller US-Metropolen.
Ihre ethnische Vielfalt scheint keine Grenzen zu kennen: Mexikaner, Griechen, Ukrainer, Polen, Deutsche, Chinesen,
Koreaner, Iren, etc.
Musikalisch hatte jedes Jahrzehnt seine für Chicago typischen Musiker: In den 20er Jahren waren es King Oliver
und Louis Armstrong, dann Benny Goodman, Art Hodes, Bud Freeman,
in den 30er Jahren Big Bill
Broonzy, Tampa Red, Jimmy Yancey und seit den fünfziger Jahren Howling Wolf, Muddy Waters, Jimmy Reed oder
Willie Dixon.
Um den klassischen Blues ist es in den letzten Jahren etwas ruhiger geworden. Eine neue Form, der "Soul Blues",
trat in den Vordergrund. Daneben brachten in den letzten Jahren vor allem die zahlreichen mittel- und südamerikanischen
Einwanderer, die Latinos, ihre Musik mit. In vielen Stadtvierteln Chicagos wird heute spanisch gesprochen.
Die Lebendigkeit der Musikszene Chicagos ist kaum zu beschreiben.
Und Ihr Reiseleiter, Rolf Schubert, kennt sich in der "Windy City" bestens aus: Er leitet seit über
35 Jahren eine Konzertagentur, die sich auf authentischen Blues und Jazz spezialisiert hat.
Authentisch sind auch die Clubs, die Sie besuchen werden. Rolf Schubert führt Sie nicht in die Clubs der Northside,
die Touristen und Studenten bevölkern, sondern in jene tief in der West- und Southside, in die sich kaum ein
weißes Publikum begibt. Belohnt werden Sie mit dem echten Downhome Blues und Jazz der Schwarzenviertel und einer
Atmosphäre, von der Sie noch Ihren Enkeln erzählen werden.
Daneben geht es aber auch in die ethnischen Clubs der Stadt. Es kann also durchaus einen Abend mit Salsa aus
Puerto Rico oder Mariachi Musik aus Mexico geben. Oder einen zünftigen Polka-Tanzabend in einem polnischen
Lokal.
Natürlich steht auch der Besuch eines Gospelgottesdienstes in einer schwarzen Kirche auf dem Terminplan,
der Ihnen einen weiteren bewegendenden Eindruck von der schwarzamerikani-
schen Kultur vermitteln wird.
Das musikalische Programm ist flexibel und hängt natürlich vom Angebot der zahlreichen Clubs und Wünschen der
Teilnehmer ab.
Bevor Sie sich jedoch ins Nachtleben stürzen, gibt es tagsüber ein äusserst spannendes Chicago-Programm,
u.a. mit dem Besuch des weltberühmten Sears Tower oder dem "Green Mill", der Stammkneipe von Al Capone oder
dem "Aragon Ballroom" aus den 30er Jahren oder einem Abstecher ins deutsche Viertel oder ins State of Illinois
Center und vieles mehr.
Sie besuchen Restaurants unterschiedlichster Nationalitäten, in denen nicht nur die Speise-
karte, sondern auch
das Essen typisch ist. Schrecken Sie nicht zurück vor einem original chinesischen Dim Sum Frühstück
oder einem Huhn in Schokoladensauce (echt mexikanisch und scharf) oder einem Riesensteak in einem schwarzen
Steak-Haus oder ...
Lassen Sie sich auf die Vielfalt von Chicago ein und die Stadt wird es Ihnen mit unvergesslichen Erlebnissen danken.
Und wenn Sie einem Chicagoer in der Hotelbar erzählen, wo Sie überall hingehen, wird er ungläubig den
Kopf schütteln und Sie für verrückt erkläären. Denn die Clubs, Restaurants und Orte dieser Reise
kennt er meist nur vom Hörensagen!!!
Co-Reiseleiterin, Dr. Ute Bechdolf leitet seit Jahren das Deutsch-Amerikanische Institut
Tübingen und ist eine ausgewiesene USA-Kennerin mit guten Beziehungen zur Kulturszene in den USA
(Kunst, Literatur, Architektur). Sie wird entsprechende Treffen und Gespräche in Chicago arrangieren.
Unser Reiseprogramm:
Mittwoch, 4. April 2012
Linienflug von Frankfurt nach Chicago. Transfer mit Mietwagen zum Hotel. Offizielle Begrüßung und Besprechung
des Reiseprogramms.
Donnerstag, 5. April 2012
Chicago zu Fuß. Besichtigung der Innenstadt mit Besuch des Sears Towers, dem höchsten Gebäude der USA.
Abends Besuch des Jazzclubs "Green Mill", dem ältesten Jazzclub von Chicago. Dies war das Stammlokal von Al Capone
(Originaleinrichtung der zwanziger Jahre).
Freitag, 6. April 2012
Fahrt zum Vorort Oak Park. Hier hat der berühmte Architekt Frank Lloyd Wright einige seiner schönsten Häuser
gebaut und hier wurde Ernest Hemingway geboren. Besichtigung. Anschließend Essen im Lieblingsrestaurant Al Capone‘s,
in dem sich seit den zwanziger Jahren wenig verändert hat. Abends Musik.
Samstag, 7. April 2012
Am Vormittag Möglichkeit zur Teilnahme an einer Bootsfahrt (Architectual Cruise) auf dem Chicago River
(ca. 40 $ pro Person) durch Downtown Chicago.
Anschließend mit unseren Mietwagen eine Rundfahrt durch die verschiedenen ethnischen Viertel Chicagos, u.a.
La Villita (Mexico), Little Italy und Greektown, Besuch des Jean Du Sable Museums of Afro-American History.
Sonntag, 8. April 2012
Vormittags Besuch eines Gospelgottesdienstes in einer "schwarzen Kirche" (Wichtig: Jacket und Krawatte erforderlich
für die Herren, keine Jeans. Für die Damen Kleid oder Rock, mit Hose kein Zutritt). Danach Mittagessen in einem
typischen Soulfood Restaurant. Abends Musik.
Montag, 9. April 2012
Tagsüber zur freien Verfügung. Auf Wunsch kann ein Besuch im Aquarium (Delphine und Beluga-Wale) oder in einem
der großßartigen Museen arrangiert werden. Am Abend geht es wieder gemeinsam los, zunächst Abendessen im
Mexikaner-Viertel. Danach Musik (Blue Monday).
Dienstag, 10. April 2012
Fahrt mit Mietwagen entlang des Michigan Lakes in den Vorort Evanston zum Bahai-Tempel, einem der eindruckvollsten
Baudenkmäler Chicagos. Fahrt durch die Northside mit Besuch des deutschen Viertels (Chicago Hofbräuhaus und
Evi’s Hüttenbar) und des indischen und koreanischen Viertels. Zum Abschluss der Reise gemeinsames Fest-Menü
(Barbecue Rippchen und Bier aus der Dose) und natürlich wieder Musik.
Mittwoch, 11. April 2012
Vormittags zur freien Verfügung. Am Nachmittag Transfer zum Flughafen und Rückflug.
Donnerstag, 12. April 2012
Vormittags Ankunft in Frankfurt. Ende der Reise.
Änderungen im Reiseablauf sind vorbehalten.
Eingeschlossene Leistungen
